Archive for the ‘Making Of’ Category

[Making of] Katzenplüschi <3

Donnerstag, November 17th, 2011

Hier kommt das Tutorial zu den kleinen Katzenplüschis, das schon lange hier stehen sollte… *hüstel* Zum Nekobento Forumstreffen habe ich eine ganze Armee der kleinen Anti-Streß-Bällchen genäht und verschenkt, ich hoffe alle haben sich gefreut (mich würde ja mal interessieren wer welches Kätzchen bekommen hat, denn sie waren ja alle unterschiedlich). ;) Das Kätzchen für dieses Tutorial wurde übrigens auch verschenkt: an die liebe Feli, zum Geburtstag. :-*


Haha das Kätzchen in der ersten Reihe war mein erster Versuch, es ist etwas krüppelig, aber ich habe es lieb. :D

Für ein solches Kätzchen braucht ihr~
- schwarzen Fleece (oder Fleece in einer anderen Farbe)
- Füllgranulat (Alternativ kleine Glaskugeln oder auch Reis)
- 2 Plüschtieraugen
- etwas bunten Stoff für die Ohren
- Nadel und Faden

Ich selbst habe alle Sachen bei VBS Hobbyversand bestellt. Dort bekommt man wirklich günstig, viele tolle Sachen. ;) Lediglich der Versand kann bei einer kleinen Bestellung ärgerlich sein. Günstigen Fleece bekommt ihr übrigens bei Kik! Ja tatsächlich, denn dort gibt es für 2-3 Euro Fleecedecken, die sich super zum zerschnibbeln und Stofftiere nähen eignen. *hihi*
500g Füllgranulat reichen übrigens locker für etwa acht Plüschkätzchen. ;)

Los gehts! :D
Als erstes machen wir uns mal eine Schablone, denn wir wollen ja auch, dass es nachher gut aussieht. ;) Wir brauchen einen runden Kreis für den Boden, vier Dreiecke für die “Wände” und natürlich vier Öhrchen (also 2×2). Ein Template findet ihr hier (klick). Dann schneiden wir anhand des Templates den Boden, die vier Wände und zwei Ohren aus dem schwarzen Fleece und zwei Ohren aus dem bunten Stoff aus!

Jetzt machen wir als erstes die Ohren. :) Legt dafür das Stück bunten Stoff auf ein Stück Fleece, sodass die falsche (also die Seite vom Stoff, die nicht so hübsch ist und die nachher nicht sichtbar ist) Seite nach außen und die richtige nach innen zeigt! Näht das Ohr dann an den Seiten zusammen – unten dürft ihr nicht nähen, denn nach dem nähen dreht ihr das Ohr auf die richtige Seite um (also ist jetzt die hübsche Seite des Stoffes zu sehen). Das ganze mit dem anderen Ohr wiederholen. ;)

Nun geht es an den Körper! :D Dafür haben wir ja vier Wände ausgeschnitten. Je zwei nehmen wir uns jetzt vor und legen unsere fertigen Ohren dazwischen. Die Ohren müssen dabei nach innen zeigen, die bunte Seite nach unten. Ich empfehle sie möglichst weit oben anzusetzen. Auch müsst ihr darauf achten seitenverkehrt zu arbeiten, also nicht beide Ohren identisch zwischen die Wände zu legen. Achtet da vielleicht mal auf die Fotos! Damit das ganze gut hält, würde ich es mit einer Stecknadel befestigen. Wir nähen dann die Seite, an der auch das Ohr ist, zusammen. Wenn wir fertig mit nähen sind, können wir die Wände mal aufklappen und schauen, ob auch alles richtig sitzt!

Nun müssen wir die beiden Hälften aneinander nähen. Fixiert sie dazu vielleicht wieder mit Stecknadeln. Wichtig ist, dass ihr am Rücken ein kleines Loch lasst, denn da kommt nachher das Füllgranulat hinein! ;) (Wenn ihr das vergessen habt, müsst ihr später beim Boden ein Loch lassen.) Näht wieder so, dass die richtige Seite nach innen zeigt.

Jetzt ist richtige Koordination gefragt, denn wir müssen die Augen anbringen! Klingt einfach, ist aber schwieriger als gedacht. XD Benutzt Stecknadeln um die richtige Stelle zu testen. Sie sollten nicht zu hoch sitzen und vor allem symmetrisch sein. Ich empfehle da den Ohrentest! Klappt einfach mal die Ohren runter, die Augen sollten knapp unterhalb der Ohrspitze liegen! Wenn ihr euch sicher seid, schneidet ein kleines, wirklich kleines, Loch an die Stellen und setzt die Augen ein. Habt ihr dann die Platte auf das Auge gedrückt (das sind so Druck-Augen), könnt ihr es nicht mehr rauslösen!

Das sieht doch schon gut aus, fehlt nur noch der Boden! :)
Dreht euren fertigen Körper wieder auf die falsche Seite (also hübsche, äußere Seite nach innen), auch beim Boden muss die hübsche, äußere Seite nach innen zeigen. Steckt alles mit Nadeln fest und näht komplett am Boden entlang (es sei denn ihr habt zuvor das Loch im Rücken vergessen, dann eine Lücke lassen!). Durch das Loch im Rücken (oder eben jetzt im Boden) fummelt ihr das Kätzchen jetzt auf die richtige Seite – also die hübsche Seite aus dem Loch ziehen. ;)

Yaii Endspurt! Nun fehlt (fast) nur noch das Füllgranulat! :D
Durch das kleine Loch füllen wir das Granulat in das Plüschi! Ich habe mir dafür einen kleinen Trichter aus Papier gebastelt. Wie viel ihr letztlich hinein füllt, liegt an euch. Je weniger, desto mehr “Bewegungsfreiraum” und somit Knautschfähigkeit des Plüschis. Je mehr, desto besserer Sitz der “Haut” des Kätzchens. ;) Versucht ein Mittelding zu finden. Wenn ihr zufrieden seid, näht ihr das Loch zu und ihr seid FERTIG!

Dieses kleine Plüschkätzchen eignet sich nicht nur hervorragend als Geschenk (gerade jetzt zu Weihnachten), es sieht auch noch megasüß aus und dient perfekt als Anti-Streß-Ball. ;)

Viel Spaß damit! :D Und entschuldigt die teilweise schlechte Bildqualität. >_<

[Rezept] Bubble Tea selbstgemacht

Montag, September 12th, 2011

Nun möchte ich euch auch endlich mal meine selbstgemachten Bubble Teas vorstellen. :) Vielleicht bekommt ihr ja Lust euch auch mal einen eigenen zusammenzumixen. ;) Alles was ihr dafür benötigt findet ihr mit etwas Glück in eurem Asialaden und ansonsten bei Bubble Tea 24. In den Asialäden findet ihr meist jedoch nur die kleinen weißen Perlen. Diese funktionieren soweit ich weiß auch, brauchen aber länger zu kochen. Die richtigen Tapiokaperlen sind braun und sehr leicht zerbrechlich. Für meine Variationen habe ich mich übrigens an Token und dem Nekobento Forum.

Was ist Bubble Tea? Wikipedia sagt dazu:

Bubble tea (dt.: Perlentee), auch bekannt unter dem Namen Pearl Milk Tea, ist ein Getränk auf der Basis von gesüßtem grünem oder schwarzem Tee, das mit Milch und Fruchtsirup versetzt und wie ein Milchshake zubereitet wird. Die Besonderheit dieses Getränks, das mit Trinkhalm getrunken wird, besteht in zugesetzten farbigen Kügelchen aus Tapioka oder einer anderen Speisestärke.

Basis: Tapiokaperlen kochen
Tapiokaperlen haben eine gummiartige, weiche Konsistenz und machen den Bubble Tea aus. Die Abwechslung aus kauen und trinken ist das Besondere!
100g Perlen reichen gut für einige Portionen! Dafür gebt ihr die Perlen in kochendes Wasser (das Verhältnis ist 1:8, also 800ml Wasser bei 100g, aber nehmt lieber zu viel als zu wenig!) und rührt um und wartet bis sie oben schwimmen. Danach kocht ihr sie noch für 30Minuten auf kleiner Flamme bis sie fertig sind. Ihr könnt auch gerne testen ob sie dann fertig sind. ;) Auf jeden Fall solltet ihr die Perlen noch mit kaltem Wasser abschrecken.

Basis: Zuckersirup
Nachdem die Tapiokaperlen fertig gekocht sind, werden sie in Zuckersirup eingelegt. Diesen erstellt man aus etwa ½ Tasse Zucker, ½ Tasse Rohrzucker und 1 Tasse Wasser. Das ganze wird gekocht bis sich der Zucker aufgelöst hat und dann kalt gestellt. Ist der Sirup abgekühlt, können die Perlen darin eingelegt werden. Den Sirup könnt ihr später auch noch nutzen um euren Bubble Tea zu süßen.

Klassischer Bubble Tea
Der klassische Bubble Tea ist der normale Milk Tea. Dafür gebt ihr eine halbe Tasse starken Grünen (oder Schwarzen) Tee zusammen mit einer Tasse kalter Milch in einen Shaker (alternativ einfach Plastikdose) und schüttelt es kräftig damit Blässchen entstehen. Gebt nun ein paar gesüßte Tapiokaperlen in ein Glas, die Mischung dazu und noch ein paar Eiswürfel hinein und fertig ist euer Milk Tea. :)

Bubble Tea mit Geschmackssirup
Bubble Tea mit Geschmack ist meistens mit Sirup versetzt. Dabei gibt es alle möglichen Sorten, beispielsweise: Mango, Erdbeer, Melone, Passionsfrucht, Pfirsich und meine Lieblingssorte Grüner Apfel. Als Basis könnt ihr entweder den normalen Milk Tea nehmen oder auch nur Grünen bzw. Schwarzen Tee (das ist erfrischender und macht nicht so satt). Dazu gebt ihr dann einfach 1-2EL Sirup und fertig ist euer Bubble Tea mit Geschmack. ;) So einen Sirup bekommt man übrigens auch gut im Supermarkt (Stichwort Cocktails oder Soda Streamer).

Bubble Tea mit Geschmackspulver
Auch leckere Pülverchen in verschiedenen Gechmäckern kann man kaufen um seinen Bubble Tea zu verfeinern! Je nach Geschmack gibt man dann 2-4EL Pulver in den Basis-Tee oder Milk Tee. Gesüßt werden kann dann noch mit dem Zuckersirup. ;)

Bubble Tea mit Basispulver
Anstatt selber Tee zu kochen kann man auch Basispulver kaufen. Dies gibt es beispielsweise in der Sorte Grüner Tee und enthält Milchpulver. Ich persönlich finde dies aber nicht so lecker.

Übrigens halten sich die gekochten Tapiokaperlen zwar ein paar Tage, aber im Kühlschrank solltet ihr sie nicht lagern, da sie dort hart werden. Dies kann aber auch so mal passieren, ist aber nicht weiter schlimm. Sind eure Perlen hart, gießt ihr einfach etwas kochendes Wasser drüber und wartet ein Weilchen, dann sind sie wieder weich. ;)

[Geblubber] Making of Bento Beutel

Donnerstag, September 8th, 2011

Nun gibt es das schon angekündigte und lang ersehnte Tutorial für den Bento Beutel zum selbermachen. :D Den ersten dieser Art habe ich der lieben Manu mit ins Wichtelpaket gelegt, der jetzt dritte durfte für die Fotos herhalten und ging an die süße Ekolabine. ;) Der Stoff stammt von einer tollen Händlerin von DaWanda – der dank mir jetzt ausverkauft ist. :P Trotzdem gibt es noch viele andere hübsche Stoffe dort oder auf Etsy. Übrigens braucht man für einen solchen Beutel, je nach Fortgeschrittenengrad, 2-3Stunden. ;)

Für einen solchen Beutel benötigt ihr zwei Sorten Stoff – einen hübschen für außen und einen schlichten innen und für die Kordel. :) Außerdem noch eine Kordel und natürlich Faden und Nähmaschine. ;)
Mein Bento-Beutel ist am Ende recht hoch, sodass auch gut zwei Boxen (und mehr) reinpassen, ihr könnt aber natürlich auch etwa 10cm (nach oben) weniger nehmen. Meine Naseba Naru Box (16x10x8,3cm) passt also problemlos auch zweimal rein. ;)

Ihr braucht zunächst zwei große Stoffstücke (innen und außen) in der Größe 35x55cm und zwei kleine Stoffstücke (für den Kordelzug) in der Größe 35x15cm. Am besten ihr bügelt sie auch nochmal, damit es nicht so knitterig ist. ;)

Innen und außen
Zunächst dreht ihr die beiden großen Stücke auf die linke Seite (also hübsches Muster nach unten) und faltet sie einmal in der Mitte (das längere Stück nach oben). Nun näht die beiden Seiten (also jeweils zweimal nähen pro Stück) der Stücke  zu (auf dem Bild habe ich die Naht verdeutlicht).

Nun faltet ihr die beiden Stücke so, dass ihr die Ecken nähen könnt. Dafür messt ihr etwa 6cm von der Nahtspitze ab und markiert sie euch, damit ihr es nachher auch wirklich trefft. ;) Auf dem zweiten Bild (der Boden der umgedrehten Tasche) seht ihr wie es nachher aussehen soll. Wer möchte kann die Ecke auch abschneiden, aber sie ist später eh nicht zu sehen.

Kordelschlaufe
Jetzt kommen wir zu den beiden kleinen Stücken. Schlagt die beiden Seiten und die obere Seite knapp um und vernäht sie wie auf dem Foto zu sehen.

Nun schlagt den oberen Teil nochmal um und vernäht ihn – das ist die Schlaufe für die Kordel! Achtet also darauf, dass sie nicht zu dünn wird und die Kordel locker zweimal durchpasst. ;)

Dann näht ihr die zwei kleinen Stücke zusammen! Dreht sie auf links und näht die Seiten aneinander.

Alles zusammen
So fertig ist das grobe, nun gehts ans zusammennähen! Steckt dafür alle Teile ineinander! Das innere und die Kordelschlaufe müssen dafür auf links gedreht sein, das äußere auf rechts (richtige Seite). Steckt dann das äußere ins innere und zwischen beiden die Kordelschlaufe (achtet auf die Fotos).

Steckt dann alles mit Nadeln ab und näht alle Teile zusammen. Achtet darauf, dass ihr die Nähte der Teile übereinander liegen habt. Und Vorsicht: Ihr müsst eine etwa 10cm große Lücke lassen, also näht nicht alles. ;)

Seid ihr fertig, müsst ihr nun die Tasche aus der Lücke herausziehen, “umdrehen”! Jetzt sieht die Tasche doch schon ganz gut aus und ihr seid fast fertig! :D

Nun nur noch vorsichtig die Lücke zunähen (und zwar bestenfalls so, dass man die Naht außen nicht sieht) und die Kordel durch die Schlaufe ziehen. Ich habe eine Kordel von etwa 220cm benutzt, diese muss dann einmal in der Mitte durchgeschnitten werden sodass zwei Kordelteile entstehen. Ich benutze zum einkordeln (:D) immer gerne eine lange Schere und klemme die Kordel vorsichtig dazwischen. Die Kordeln müssen dann seitenverkehrt reingesetzt werden (also eine Kordel in die eine Richtung, die andere Kordel in die andere – siehe Bilder).

Und FERTIG ist euer eigener selbstgemachter Bento Beutel! :D Anbei noch ein paar Bilder. ;)