Der Zug einer oiran
Kategorie: Regionales Fest
"Der Zug einer oiran" ist ein regionales Fest in Bunsui und wird seit 1924 gefeiert.
Ursprünglich diente das Fest dazu die Verstorbenen, die bei einem Dammbau ums Leben gekommen sind,
zu besänftigen. Zu diesem Zweck wurden auch Kirschbäume gepflanzt. Heute ist es mehr ein
Kirschblütenfest.
Das eigentliche Fest besteht hauptsächlich aus einer Parade durch eine Kirschblütenallee, bei der die
Frauen die Rolle einer oiran einnehmen. Dabei haben sie sehr schwere, traditionelle Kleidung
zu tragen und müssen auf sehr hohen Schuhen gehen (was viel Übung erfordert). Dazu gehört auch ein
spezieller Gang.
Was ist eine oiran? Eine oiran ist ganz ähnlich einer geisha, dient jedoch
nicht der Unterhaltung, sondern verkauft ihren Körper. Man kann also sagen, dass sie eine Prostituierte
ist, jedoch keine normale, sondern eher eine Edel-Prostituierte. Besonders zur Edo-Zeit, in Freudenvierteln
wie dem Yoshiwara in Tokyo (Edo), gab es viele oiran aufgrund von finanziellen
Notlagen. Oiran wurden meist schon als Kinder von ihren eigenen Eltern verkauft.
by Satsuki, inspiriert durch den Vortrag einer Komilitonin
Bilder by 1, 2, 3
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