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Matsuri

Als matsuri werden in Japan shintoistische Feste bezeichnet, welche sowohl dem Erfreuen einer Gottheit (kami) als auch der Kommunikation mit eben dieser dienen sollen. Dabei handelt es sich meist um regionale und nicht um nationale Feste für die Dorfgemeinschaft auf der es sehr ausgelassen zugeht. Jeder Schrein hat dabei einen Kalender, in denen die Festivitäten für das ganze Jahr festgelegt sind. Frauen spielen beim matsuri eher eine untergeordnete Rolle.

Ein matsuri besteht aus typischen Elementen: Reinigungs-Rituale, Opfergaben, Gebete (norito) und der Gemeinschaft der Menschen mit den Gottheiten. Diese Gemeinschaft ist besonders wichtig, sie zeigt sich in Musik, Tanz (insbesondere kagura Tänze), Festessen und verschiedenen Ritualen. Ein besonders Ritual dabei ist die Prozession mit dem Tragschrein o-mikoshi, in welchem die Gottheit herumgetragen wird. Es gibt auch viele Wettkämpfe wie Tauziehen, Sumo oder diverse Rennen.

Das Grundmuster eines matsuri ist immer dasselbe. Es beginnt mit dem Herabsteigen der Gottheit (kami-oroshi), dann folgt das Erfreuen der Gottheit (kami-asobi) durch die oben genannten Tätigkeiten, und endet mit der Rückkehr, Verabschiedung der Gottheit (kami-okuri).

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