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Nenjū gyōji

Unter Nenjū gyōji versteht man in Japan das Jahresbrauchtum oder auch jahreszeitliche Feste/ Zeremonien. Diese gehen zurück auf die Heian Zeit (794–1185), sind sehr eng mit dem Hofadel verbunden und häufig buddhistischen Ursprungs. Wichtig ist auch der Mondkalender, welcher Tage und Ereignisse vorgab und dies auch bis heute noch teilweise macht. Deutliche Aufzeichnungen von Gebräuchen und ähnlichem sind im Engi shiki (905-927) niedergeschrieben.

Das Nenjū gyōji wird von der Gewohnheit betrieben und ist immer gemeinschaftsgestützt. Alle Handlungen unterliegen Regelmäßigkeiten und sind wiederkehrend. Es bietet auch einen Rahmen für bestimmte Zeremonien.
Nenjū gyōji Feste werden landesweit gefeiert, die bekanntesten sind das Tanabata Fest (07.07.) und das Totenfest O-Bon (Mitte Juli/ Mitte August).

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