Regionen

Japan wird grob in acht Regionen unterteilt. Auf japanisch heißen Regionen chihō (地方) und so kommt es auch vor, dass an die Regionen noch zusätzlich zum Namen das chihō (地方) angehängt wird (beispielsweise wird die Tōhoku-Region Tōhoku-chihō 東北地方 genannt). Die Regionen werden in kleinere Einheiten namens Präfekturen, unterteilt.

Drei der vier Hauptinseln Japans bilden eine eigene Region.

Hokkaidō 北海道 = Nördlichste und zweitgrößte Insel Japans, inklusive kleinere umliegende Inseln. Gleichzeitig auch eine Präfektur. Hokkaidō ist die Heimat der Ainu (quasi Ureinwohner) und hat sehr kalte Winter.

Shikoku 四国 = Ist die kleinste der vier Hauptinseln Japans, liegt im Süden und besteht aus vier Präfekturen.

Kyūshū 九州 = Ist die drittgrößte der vier Hauptinseln Japans, liegt im Süden und besteht aus sieben bzw. acht Präfekturen. Zu der Region zählen auch umliegende, kleinere Inseln.

Die größte Insel, die Hauptinsel Honshū (本州), ist in fünf Regionen unterteilt.

Tōhoku 東北 = Wird als das nördliche Honshū bezeichnet und besteht aus sechs Präfekturen. Die Region ist dünn besiedelt.

Kantō 関東 = Wird als das östliche Honshū bezeichnet und besteht aus sieben Präfekturen. In der Region liegt auch die Hauptstadt Tōkyō.

Chūbu 中部 = Umfasst den zentralen Teil Honshūs und wird oftmals noch in drei Regionen unterteilt. Die Region besteht aus neun Präfekturen, auch der Fuji (höchster Berg Japans) liegt in der Region.

Kinki 近畿 = Liegt im Mitte-Westen Honshūs und besteht aus sieben Präfekturen. In Kinki liegen unter anderem die Städte Kyōto, Ōsaka, Nara und Kobe.

Chūgoku 中国 = Liegt im Westen Honshūs und besteht aus fünf Präfekturen. Chūgoku ist auch die japanische Bezeichnung für China.