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Magical-Girl 魔法少女
Ein Genre indem Mädchen magische Fähigkeiten einsetzen, um die Welt zu retten.

Makunouchi Bentō 幕の内弁当
Eine sehr klassische Bentō Art mit einer langen Tradition. Enthalten sind Fisch, Fleisch, tsukemono, Eier und Gemüse sowie Reis, der meist mit einer umeboshi geschmückt wird. Verkauft wird diese Art in Conbini oder auch an Bahnstationen.

Mama-san (ママさん)
Als "Mama-san" werden nicht etwa die japanischen Mütter bezeichnet, es ist vielmehr die veraltete Bezeichnung für ein typisches Phänomen im sozialen Leben Japans. Mama-san sind meist Frauen in mittlerem bis mitunter weit fortgeschrittenem Alter, die im Gaststättengewerbe tätig sind. In der kleinen familiären Kneipe einer Mama-san mit Alkohol und Hausmannskost wird vor allem Wert auf die Kenntnis des Gastes gelegt, es geht um vertrauliche Gespräche und der Gast soll sich "wie Zuhause bei Muttern" fühlen. Die Hauptaufgabe einer Mama-san ist dementsprechend die seelische Versorgung, die Zuwendung, des vornehmlich männlichen Gastes. Mama-san bezeichnet aber auch Frauen mit kontrollierenden Funktionen im Sexgewerbe und auch die Gaststätten von Mama-sans sind oft nicht unweit von Rotlichtbezirken zu finden.

Maneki Neko (招き猫)
Die Maneki Neko, wörtlich in etwa "winkende Katze", auch "Lucky Cat" oder "Glückskatze" genannt, ist wohl der beliebteste japanische Glücksbringer in Deutschland. Dargestellt wird eine sitzende Katze, die mit einer ihrer beiden Vorderpfoten winkt und so Glück, Geld oder in Geschäften auch Kunden herbeiwinken soll. Man findet sie häufig in Restaurants, Spielhallen, Läden usw. Es gibt sie in verschiedenen Farben, die alle andere Eigenschaften beinhalten sollen. Typisch ist jedoch eine weiße oder goldene Farbe. Heutzutage gibt es sogar solarbetriebene Maneki Neko und auch allerlei moderne Formen (bsp. liegend). →Bebildert auch unter "Merchandise".

Manga 漫画
Der Manga ist ein Comic aus Japan und wird traditionell in schwarz-weiß gezeichnet, wodurch er sich extrem schnell lesen lässt. Wörtlich übersetzt heißt „Manga“ so viel wie „lustige Bilder“. Es gibt sie sowohl in Form von kurzen Karikaturen und Illustrationen wie auch in Form von längeren Geschichten. Inhaltlich ist alles möglich, ein Großteil richtet sich jedoch an Jugendliche und junge Erwachsene und ist unterscheidbar in Manga für Jungs (Shōnen Manga) und Mädchen (Shōjo Manga). Diese Einteilung soll dem Leser einen besseren Überblick ermöglichen und die Suche nach seinen persönlichen Lieblingsthemen vereinfachen. Das Spektrum des Genre ist äußerst umfassend. Heute machen Manga etwa 40% des gesamten Zeitschriften- und Buchmarktes in Japan aus und dominieren in der Öffentlichkeit, zum Beispiel im öffentlichen Personalverkehr.
Als "Gott des Manga" (manga no kami-sama) gilt aufgrund seines maßgeblichen Beitrags bei der Entwicklung des Manga der Autor →Tezuka Osamu.

Mangaka 漫画家
Mangaka sind professionell für einen Manga-Verlag arbeitende Manga-Zeichner/innen. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort Manga für japanische Comics und der Endung -ka im Sinne von "Macher" oder "Schöpfer". Die meisten Mangaka zeichnen ihre Geschichten nicht nur, sondern schreiben auch den dazugehörigen Text. Natürlich gibt es aber auch Teams. In Japan sind Mangaka eine eigene Berufsgruppe.

Manhwa 만화
Comics aus Korea, ähneln vom Zeichenstil sehr japanischen Manga.

Matsuri 祭り
Volksfeste in Japan, meist regionale Feste, die eine Gottheit erfreuen sollen.

Meiji-Zeit 明治時代
Eine Zeit benannt nach dem nach seinem Tode gleichnamigen Tenno Meiji, dessen Regierungszeit von 1868 bis 1912 reichte. 1868 fand zudem die Meiji-Restauration statt, in welcher das Shogunat abgeschafft und die Kaiserherrschaft wiederhergestellt wurde.

Mirin 味醂
Mirin ist ein japanischer Reiswein, welcher zum Kochen verwendet wird. Es handelt sich um eine Art süßen Sake mit nur geringem Alkoholgehalt.

Miso 味噌
Miso ist eine japanische Sojabohnenpaste, die in Japan für sehr viele Gerichte verwendet wird. Am bekanntesten ist wohl die Miso-Suppe. Es gibt verschiedene Arten und Farben von Miso, die sich auch im Geschmack unterscheiden.

Mochi 餅
Mochi, auch Daifuku, sind japanische Reiskuchen, die aus Klebreis(mehl) hergestellt werden und meistens mit Roter Bohnenpaste gefüllt sind. Traditionell werden Mochi zum Neujahrstag gegessen. Da sie sehr klebrig sind, wird vor der hohen Erstickungsgefahr gewarnt.

Mokkan 木簡
Dünne Holzbretter, die als Schreibmaterial, vor allem in administrativen Bereichen, verwendet wurden. Die ältesten, gefundenen Bretter stammen aus der Zeit des 7. Jahrhunderts.

Momoyama 桃山
Auch Schloss Fushimi genannt. Festung des Reichseinigers Hideyoshi Toyotomi in Kyōto (Bezirk Fushimi-ku), deren Bau 1594 abgeschlossen wurde. Sie ist namensgebend für die Epoche →Azuchi Momoyama, auch weil man nach dem Abriß der Burg 1620 gegen Ende des 17. Jahrhunderts Pfirsichbäume auf dem Hügel, wo einst die Burg stand, pflanzte (momo ist Japanisch für "Pfirsich", yama die Bezeichnung für Berg).

Muromachi-Zeit 室町時代
Eine Zeit des Mittelalters, in etwa von 1333-1568.

Musume-gumi (娘組)
Bezeichnet eine Gruppe unverheirateter Frauen eines Dorfes, die ähnliche Aufgaben wie die Jünglingsgruppe (→Wakamono-gumi) übernimmt.